KP Rück

Open Source · Schweiz

Das Einsatzboard für den Kommandoposten.

KP Rück ersetzt die Magnettafel im rückwärtigen KP: Einsätze, Personal, Fahrzeuge und Material auf einem Board – live auf jedem Gerät im Raum, und der Code ist offen.

Demo öffnen Ohne Konto – Rolle wählen und loslegen
Einsatzboard: Spalten von Eingegangen bis Beendet, dazwischen Einsatzkarten, links das Personal, rechts das Material

Der Massstab

«Wenn das Netz weg ist, führt Papier

Ein Board, das beim Stromausfall schwarz wird, ist keine Führungsunterlage. Darum ist der Rückweg gestuft gebaut – jede Stufe funktioniert ohne die darüber.

Stufe 1

Mehrere Geräte am selben Stand

Tablet, Beamer-Anzeige und Handy hängen live am gleichen Board. Fällt ein Gerät aus oder friert ein, macht das nächste weiter – es gibt nichts zu retten und nichts nachzutragen.

Stufe 2

Eine zweite Instanz im Magazin

KP Rück lässt sich zusätzlich lokal betreiben. Der eingebaute Abgleich hält Ereignisse, Einsätze, Personal, Fahrzeuge, Material und Einstellungen zwischen Cloud und lokaler Datenbank auf Stand. Die Karte kommt aus dem eigenen Kachelserver, der Drucker hängt ohnehin im LAN.

Stufe 3

Papier führt

Der Boardstand geht alle paar Minuten auf den Thermodrucker, das Lageblatt auf Knopfdruck. Fällt alles aus, wird das letzte Blatt zum Board; beim Wiederanlauf überträgt eine Person die Papierzeilen zurück.

Ehrlich dazu: Stufe 2 hält die Daten bereit, sie schaltet nicht von selber um – wer sie als Ausfallsicherung nutzt, übt den Wechsel vorher. Die Ausfall-SOP dazu liegt im Repo, nicht nur im Kopf.

Vom Alarm bis zum Bericht

Ein Ereignis, ein Board.

So sieht eine Unwetternacht im KP aus – was am Board passiert, steht nachher im Einsatzbericht.

21:14

Alarmeingang

Die Meldungen kommen rein.

Über das Meldeformular, per Telefon oder über den offenen Webhook aus dem Alarmierungssystem (z. B. Divera). Der Operator übernimmt mit einem Klick – aus der Meldung wird ein Einsatz auf dem Board.

21:19

Disposition

Mannschaft und Fahrzeuge sind zugeteilt.

Personal, Fahrzeuge und Material per Zug auf den Einsatz – wer schon anderswo eingeteilt ist, wird gemeldet, bevor es zur Doppelzuteilung kommt. Wer eintrifft, meldet sich per QR-Check-in selber an.

21:26

Karte

Wer ist wo.

Alle Einsätze auf einer Karte, dazu die Fahrzeuge mit GPS-Position. Trifft ein Fahrzeug am Einsatzort ein, schlägt das Board den Statuswechsel gleich selber vor.

21:48

Reko

Die Reko meldet zurück.

Der Rekotrupp füllt das Formular am eigenen Handy aus – mit Fotos. Die Meldung hängt am richtigen Einsatz, statt im Gruppenchat unterzugehen.

23:30

Board

Alle sehen dasselbe Board.

Der Beamer im KP, das Tablet am Tisch und das Handy des Fouriers zeigen denselben Stand – ohne dass jemand «aktualisieren» drückt.

06:40

Bericht

Der Einsatzbericht schreibt sich mit.

Einsatztagebuch und Reaktionszeiten entstehen nebenbei und werden zum PDF. Korrigiert wird mit neuen Einträgen, nicht mit dem Radiergummi – so bleibt die Nacht belegbar.

Aus der Demo

So sieht das aus.

Alle Bilder sind aus der öffentlichen Demo aufgenommen – keine Montagen. Klick auf «Demo öffnen», und du stehst an demselben Board.

Beamer-Ansicht: alle Einsatzphasen nebeneinander auf einem Bildschirm
Beamer-Ansicht
Für die Wand im KP: alle Phasen nebeneinander, ohne Bedienelemente
Kartenansicht: Einsätze nach Priorität, Fahrzeugpositionen und Zuweisungen
Karte
Einsätze, Fahrzeuge und Zuweisungen
Fahrzeugstatus: Fahrzeuge mit Funkrufname, Fahrer, Ziel und Status
Fahrzeuge
Funkrufname, Fahrer, Ziel und Status auf einen Blick
Meldeformular: Adresse, Meldung, Priorität, Einsatzart und Angaben zum Melder
Meldeformular
Telefonmeldung und Laufkundschaft – per Link oder QR, ohne Konto
Reko-Formular: Einsatz, «Ich bin vor Ort» und Gefahren zum Ankreuzen
Reko-Formular
Auf dem Handy des Trupps: vor Ort melden, Gefahren, Fotos
Aufträge: mehrere Einsätze zu einer Route gebündelt
Aufträge
Mehrere Einsätze als eine Route – mit Mannschaft, Mitteln und den nächsten Stopps
Übungs-Steuerung: generierte Einsätze, Alarmwege und Automatik
Übung
Lagen einspeisen statt Lagen erfinden

Funktionsumfang

Was alles drin ist.

Gewachsen an echten Ereignissen und Übungen, nicht an einer Featureliste. Alles, was von aussen dazukommt – Alarmierung, GPS, Drucker – ist optional: KP Rück läuft vollständig ohne.

Board & Disposition

  • Spalten sind Einsatzphasen – Karten wandern per Zug von links nach rechts
  • Personal, Fahrzeuge und Material zuteilen, mit Warnung bei Doppelbelegung
  • Prioritäten, Laufzeiten und Fristen pro Einsatz sichtbar
  • Aufträge: mehrere Einsätze als geordnete Route an einen Trupp
  • QR-Check-in für alle, die im Magazin eintreffen
  • Beamer-Ansicht für die Wand im KP
  • Befehlspalette und Tastaturkürzel für die schnelle Hand

Alarm & Meldungen

  • Offener Webhook – jedes Dispositionssystem kann Einsätze eröffnen
  • Adapter für Divera 24/7 optional
  • Meldeformular per Link oder QR für Telefon und Laufkundschaft
  • Eingang im Pool, Übernahme mit einem Klick
  • Ausalarmierung der Mannschaft aus dem Board heraus optional
  • Reko-Meldungen mit Fotos, direkt vom Handy des Trupps

Karte & Fahrzeuge

  • Alle Einsätze nach Priorität und Status auf einer Karte
  • Fahrzeugpositionen per GPS optional
  • Statusvorschlag, sobald ein Fahrzeug am Einsatzort eintrifft
  • Zuweisungen als Linie: welches Fahrzeug gehört zu welchem Einsatz
  • Kartenkacheln auch aus dem eigenen Server im Magazin

Nachher & Betrieb

  • Einsatzbericht als PDF mit Einsatztagebuch und Reaktionszeiten
  • Fortgeschriebenes Protokoll, das nur ergänzt und nie überschrieben wird
  • Import und Export als Excel
  • Übungsmodus mit Generator und simulierten Fahrten, sauber vom Ernstfall getrennt
  • Thermodruck im Magazin über einen eigenen Druck-Agenten optional
  • Rollen: bearbeiten oder nur mitlesen, dunkle Oberfläche fürs abgedunkelte KP
  • Eine Instanz pro Feuerwehr, mit eigener Mannschaft und eigenem Fuhrpark

Open Source · AGPL

Eure Feuerwehr, eure Daten.

Eine Instanz pro Feuerwehr, keine Lizenz pro Gerät, kein Vendor-Lock-in. Selbst gehostet im Magazin oder in der Cloud – ihr entscheidet, wo die Einsatzdaten liegen. Der ganze Code steht auf GitHub , und wer etwas anders braucht, kann es selber bauen oder bauen lassen.

Verwandtes Projekt

KP Rück hält hinten den Überblick. KP Front führt vorne.

KP Front ersetzt am Einsatzort die Lagekarte und den Führungstisch: taktische Zeichen, Objektpläne und Atemschutzüberwachung, auch ohne Netz. Eigene App, gleiche Handschrift – die beiden können sich Alarme übergeben, brauchen einander aber nicht.

KP Front ansehen